Luis de Lamöes.
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Verse nicht sobald bekannt, als er auch schon Befehl gab, denDichter zu verhaften und dann auf die molukkischen Inseln zuverbannen (1556). Camöes sah sich durch diesen Act der Ge-waltthätigkeit äußerst empfindlich berührt; in seinen „lUivmas"beklagt er sich bitter darüber:
lcm peüna^ au 6M lluro kovvo . . .
lEH' möckt' ich, ausgehauenIn Srein, in hartes Eisen,
Die Strafe der Verbannung schauen > . ->"
Als er von Goa nach Makao schiffte, stieß das FahrzeugAngesichts des Flusses Mekon an der Küste von Kamboja aufverborgene Felsenriffe, und zerschellte an einem derselben völlig;der Diibter rettete sich (gleich Cäsar) aus diesem Schiffbruchan s Land, in der einen Hand sein Epos „Os Uusiaüas" hal-tend. Er selbst erzählt diesen Unglücksfall in der sehr schönen128. Stanze des 1t>. Gesanges:
Hier (an der kambajanischen Küste) dichtete er, wie manvermuthet, seine von Lope de Vega so sehr verherrlichten „kio-üoiuliltias", welche beginnen:
„Lobolos vios, gU6 vao
1)6 Dabz'lonia, M6 sedei, 6)6."
Er macht hier, den 13. Psalm „8upvr tlumina llabvia-„is", 6to. paraphrasirend, eine gelehrte Anspielung aus dieUnglücksfälle, welche die Hebräer in der babylonischen Gefan-genschaft erdulden mußten, die auch ihn in ähnlicher Weise inseiner Verbannung heimsuchien.