Luis de Lamöes.
XI.IX
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hatte. Von dieser Expedition und ihren glücklichen Erfolgen han-delt die Elegie, welche beginnt:
„0 poota 8>mänicke8 kallaucko, etc."
Zu Anfang des Jahres 1555 nach Goa zurückgekehrt, erhielter die Kunde von dem 1554 erfolgten Ableben des Fürsten DomJoäo, Vaters des Königs Dom Sebastian, Gleiches meldete manihm von einem seiner besten Freunde, Dom Antonio de Noronha,dem Sohn des zweiten Grafen von Linhares Dom Francisco deNoronha, Er fiel in einem Treffen mit den Mauren von Tetuanam 18, April 1553. Camöes dichtete zu seinem Andenken das12. Sonett, welches beginnt:
Ebenso die 1. Ecloge, in welcher auch der Tod des obengenann-ten Fürsten erwähnt wird.
Seine militärische Laufbahn fortsetzend , passirte er im Jahr1555 die Meerenge von Mekka mit einer andern Flotte, derenAdmiral Manuel von Vasconcelles war. Dort verblieb er einigeZeit, während welcher er mit unsäglichem Ungemach zu kämpfenhatte, wie seine zu Goa geschriebene 18. llaucio» bestätigt, inder er sagt, „daß ihm dort das menschliche Mitleid versagtwurde; daß selbst seine Freunde ihn schon beim ersten Drohendes Unglücks treulos verließen, und man ihm in späteren trau-rigen Fällen sogar die Erde streitig gemacht, wo sein Fuß wan-delte, und die Luft, die er einathmete". Er fühlte hier das trost-los traurige Vcrhängniß in seiner ganzen Schwere, arm, ohneFreunde, gehaßt und verfolgt von der Bosheit in der Welt zustehen, — ein Leben zu fristen, das so viele Male dem Verderbennahe gewesen und ihm dennoch zur drückenden Last verbliebenwar. Dann ergeht er sich in Klagen über die UngerechtigkeitenDerer, welche über Andere herrschen und, wie schon in alten Zei-ten üblich war, bei der Verthcilung ihrer Gnaden zu wenig daswahre Verdienst berücksichtigten.
In ähnlicher Weise nimmt er bei verschiedenen GelegenheitenAnlaß, seinem gerechten Unmuthc über die Verfolgungen und den