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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
XLVIII
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XI. vm

Luis de Lumöes.

Kriegsdienste zu nehmen. In dieser Festung kämpfte und verweilteer einige Zeit, wie di- Elegie bestätigt, welche beginnt t

äqnello guo >1° ->m°r llosooniecklllo, °le.lEr, den die Liebe treulos hat vergessen, rc.>"

Er sagt hier i

Suba-mo »o Monte, guo llereules Tlrebnnov'altiesimo 6alpe llivillia,

Ilanllo eamilllio NN mar »lestilerrano, ete.

lZum Berg- steig' ich. den Alcid von ThebenVom mächtig vollen Calpe lvsgerissen.

Zum mittelländischen Meer mich zu begeben, ic.i"

Als er in der Meerenge von Gibraltar neben seinem Vater,welcher -in Schiff befehligte, kühn und tapfer focht, verlor er seinrechtes Auge, worauf er in der Oanclon anspielt t

Villäe es meu tsm eerlo seeretseio, eto."

Nachdem er längere Zeit im Waffendienste zugebracht. kehrteer nach Lissabon zurück, indem er sich überredete, daß er dortirgend einen Lohn für die erwähnten Dienste erhalten würde;aber als auch diese seine Hoffnung sich als gänzlich nichtig er-wiesen . beschloß er. sich nach Indien cinzuschiffen; und diesenVorsatz führte er aus bei Gelegenheit der Ernennung des Fer-nandes Alvares Cabral zum Admiral von vier Schiffen. diegleichfalls nach Indien abgingen lim März 15L3). Camöes be-gab sich mit genanntem Admiral an Bord des Capitainschiffes;dieses ankerte, nach einen! furchtbaren Seesturme, in welchem diedrei andern Schiffe untcrgingen. am Ende Septembers des ge-nannten Jahres vor Goa. welche Provinz Dom Alfonso de No-ronha als Statthalter verwaltete.

Nur wenig länger als einen Monat verweilte unser Dichterin Goa. Bereits im darauffolgenden November schiffte er sich mitdem Vicekönig auf einer mächtigen Flotte ein, welche den (indi-schen) Fürsten von Cochin und Porkah Unterstützungen brachten,weil diesen der Herrscher von Chembeh einige Inseln abgenommen