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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
XLVII
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Luis sie Camäes.

XI. VII

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aus Santarem gebürtigen Ed-ldame; sic schenkte ihm Luis deCamöes, mit. welchem später (weil er unverheirathct starb)dieser Zweig erlosch. Er wurde zu Lissabon 1524 geboren.

Daß unser Dichter einige Jahre seiner Jugend auf der <da-mals eben erneuerten) Universität von Cokmbra behufs seinerStudien zugebracht habe, ist eine Vermuthung. welche aus seiner«iuucion IV sich ergibt. Diese beginnt:

lMondego's klare RuthenZum Thale wallen nieder, >c.

Auf diesen BlumenauenDie wonnig frisch zu schauen.

Lebt' ich froh, zufrieden . . .)."

Als er seine Studien beendigt hatte und nach Lissabon zurück-gekehrt war, verliebte er sich hier in eine gewisse Dame (nach Ei-nigen war sie eine Hofdame Namens Dona Katharina d Attayde);und dieses Liebesverhältniß wurde die Ursache, daß man ihn vomHofe verbannte. Man glaubt, daß der Ort dieser Verbannungdie Stadt Santarem war, wozu der Eingang der Elegie An-laß gibt:

tOvidius von Sulmo, der verbannte, ic.>"

Hier beweint er das Abgeschiedcnsein vom Hofe, und klagt,daß er den Tcjo gesehen und die runden Barken, welche seinenStrom theilen:

,^V«so 0 pur», su.ive 6 bi-amlo '»so.

Da er die Unmöglichkeit einsah, na» Lissabon zurückkehren zukönnen, faßte er den Entschluß, nach Ceuta zu gehen, um dort