" '" --inj», ,'-»> iaurüa^,^,^
« -< ,G
»«t>«rch-,r« M «ti,i,i»chi» i>«KUl,,
II « » « «G l »le
« srtelok« a "7
«»,, iMoML
rur ürnGtüti»
»I«
^»«n k>«»> >-»»
Eiitlcitung. xxix
portugiesischen Landen zugetragcn hatte; in der von ihm selbstso >chön erfundenen Episode von Adamastor läßt er den Gigantendie Verkündigung der Schiffbrüche und der Unglücksfälle unsererFlotten bei der Umschiffung des Vorgebirges der guten Hoffnungsehr paffend einflechten; in der Erzählung Velloso's finden wirdas bochromantische Abenteuer der Zwölfe in England; Paulda Gama liefert in dem Berichte an den Catual die Auseinander-setzung mehrerer besonderer Ereignisse aus unserer alten wieneuern Geschichte, wie sich solche auf Bannern und gemaltenTapeten darstellten, mit welchen man das Capitainsschiff zumEmpfange des indischen Ministers ausgcschmückt hatte. Endlichgibt er in dem prophetischen Gesänge der Nymphe und in demKunstgriff der Mecrgöttin Tethys , welche den Helden sammt sei-nen tapfern Mannen auf der „Liebcsinscl" zu landen bestimmte,die Aufzählung unserer künftigen <von Gama's erster glücklicherFahrt an datirenden) Entdeckungen und Eroberungen, Und sogelangte der Dichter nicht nur mit bewundernswürdigem Glücke zudem grandiosen Ziele, das er sich vorgesteckt, sondern er trugauch die Siegespalme davon über alle antike und moderne Epikerin der trefflichsten Verbindung des horazischen Nützlichen mitdem Angenehmen,
Und solchergestalt den Stoff und den Plan seines Epos auf-fassend und entwerfend, gab er ihm den Titel :
„Ks I-ii8ir»l>L8"
„Die Lusiaden", d, h. „Die Söhne des Lusus",ein Titel, der das Werk selbst ganz trefflich bezeichnet. Aus glei-chem Grunde, und nicht twie Severim da Faria vermeint)um den Appollonios Rhodios in dessen Gedicht „DieArgonauten" nachzuahmcn, sagte er zum Anfang:
,,7X8 ainias o na Itaoooo assinalaelos"
lT ie Waffenthaten und berühmten NamenDer Helden.>
weil er fortfährt alle Könige und Feldherren zu erwähnen, dieden portugiesischen Namen verherrlicht, die Gränzen des Reiches