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barischen Muhamcdaner, was rinc Folg- dcr natürlichen Noth.wendigk-it war, denn um es zu behaupten und zu erhalten,würde erforderlich gewesen sein, entweder die <so ungeheuer zahl,reichen) muhamedanischen Secten gänzlich auszurotten, oder diegcsammte Christenheit bei seiner Bewachung und Vertheidigungaufzureiben. Aber die Vortheile, welche der gesummtenMenschheit aus der Entdeckung Indiens «sproßten, undaus der Schifffahrtskunde, welche hauptsächlich durch diePortugiesen begründet und zur höchsten Vollkommenheit gehobenworden ist, bestehen und werden ewig bestehen, da es in keinermenschlichen Kraft liegt, sie je zu zerstören.
Wenn nun also di- Handlung in sich selbst großartig undwunderbar ist, so sind der Genius und die Kunst es sichernicht weniger, mit welchen unser Dichter seine Erzählung auf-faßte und zu Ende führte. Denn da er beabsichtigt-, ein unver-gängliches Denkmal dem Ruhme seines Vaterlandes zu errichtennicht bloß durch dessen alleinige Verewigung, sondern auch durckdie aller der Großthaten seiner Mitbürger (wie er dies selbst aus-drücklich sagt im 5, Gesänge, Strophe lllll :
so entwarf er, nachdem er seine Kräfte erwogen, den Plan seinesWerkes dergestalt, daß er, die Haupthandlung der EntdeckungIndiens besingend, zu gleicher Zeit dazu gelangte, alles Das imLiede zu feiern, was je die Portugiesen Großes und Denkwür.diges in den vier Theilen der Erde vollbraibt hatten. Und darumwählte er ts-hr gewissenhaft die Polypheme, die Sirenen, diezauberkundigen Circen und di- verliebten Kalypsos, di- magischenVerwandlungen und andere phantastische Gebilde dcr Art, welcheden Leser nur durch die Kunst, wie sie erzählt werden, fesselnkönnen, bei Seite lassend) , erwählte, sagen wir, all seineEpisoden aus der portugiesischen Geschichte, indem er dem Heldendes Gedichtes die Erzählung alles Dessen in den Mund legte,was bis zu seiner Abreise vom Strande des Tejo sich in de»