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genommen. haben wir doch. angesichts der so argen Entstellungdes ersten Heros unserer Nationallitteratur und unseres National-stolzes . für welchen kein Anderer (obwohl es Vielen zugekommenwäre, einstehen und zu seiner Ehre sich erheben wollte, uns schon1826 entschlossen, während unsers Aufenthaltes in Paris in der.selben Didot schen Officin eine neue correcte Ausgabe der Werkevon Luis de Camoeö zu unternehmen. Leider stellten sich aber nochvor Beginn der Ausführung unsers Vorhabens mehrfache Hinder-nisse entgegen. unter welchen das hauptsächlichste war. daß wirabermals zum Dienste der Nation berufen wurden, in Folge dessendieUnternehmung einstweilen liegen bleiben mußte. Jetzt <1834,.wo das Schicksal uns einige Ruhe gönnt und die Freundschaftuns mit den nöthigen Mitteln versieht. haben wir den so lang-gehegten Plan nach Wunsch in s Werk gesetzt.
Wie uns nun aber keine Laune oder Eitelkeit bewegt. dieseAusgabe zu veranstalten, so soll sie nicht luxuriös, aber anständigsein, um in jeder Bibliothek zugelassen werden zu können; dabeibequem, um in die Hände Aller zu kommen, ganz besonders abergereinigt und frei von Fehlern und Jrrthü-mein; denn hierin, und nicht in prächtigem Bilderwirk undandern eitlen Ausschmückungen besteht die Verdienstlichkeit einerClassiker-Ausgabe. — Indem wir sonach die von Herrn Sousavorgezogene Erste Ausgabe von 1572 verwarfen, nahmen wirdafür die zweite von dem Jahre, als die weniger fehlerhafte,an. Aber indem wir dem Beispiele derLipsius. tcrGro-now. derDrakenborch und anderer gelehrter Männer folg-ten. welche die alten Klassiker von den Fehlern der Abschreiberund Herausgeber reinigten, wodurch sie uns den reinen Text einesLivius. eines Tacitus und verschiedener berühmter lateini-scher und griechischer Schriftsteller vermittelten. — haben auchwir an den verderbten Stellen die nöthigen Verbesserungen ge-macht . die uns ein langes und eifriges Studium eines Werkes,welches seit unserer Kindheit die Quelle hoher Lust gewesen. garwohl gestatten durfte, hier anzubringen. Diese Verbesserungenwerden von uns mit Gründen, die aus dem nämlichen Texte sichentwickelt und ergeben, gerechtfertigt. Zugleich vertrauen wir in