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Konnnata rcin wie vom Zufall hincingestreut, so zwar, daß siemehr zur Verwirrung, statt zur deutlicher» Erläuterung und Be-stimmung des Ausdrucks dienten
Sicher ist cs ein seltsamer und kaum glaubhafter Umstand,daß, als man diese beiden Ausgaben der „Lusladen" veranstaltete,der Dichter, welcher noch lebte und zwar an demselben Ortewohnte, wo man sein Werk druckte, nicht allen Fleiß und alleSorge daraus gewendet haben soll, damit es in der möglichstenVollkommenheit an's Licht trete i und daß er, nachdem er ge-sehen , wie die erste Ausgabe so entstellt worden war, sichbegnügt habe, in der zweiten kaum hie und da das eine oderandere Wort zu verbessern oder ein anderes dafür zu geben, leichteFehler zu beseitigen und andere von ungleich bedeutenderer Wich-tigkeit stehen zu lassen, — Allein entweder hatte der Dichter seinManuskript verkauft oder verschenkt, oder die traurigen Verhält-nisse, in denen er lebte, hatten ihn soweit verstimmt, daß er denRuhm der Nachwelt verachtete — gewiß ist nur, daß sein Epos,aus Mangel an unerläßlicher Durchsicht und Revision der Druck-bogen, in den beiden ersten Ausgaben so gar erheblich verunstaltetund verfälscht in die Oeffentlichkeit trat, — Und so viel andereAusgaben wurden neben diesen beiden in und außerhalb Portugalbesorgt, daß Faria e Sousa, ein völlig glaubwürdigerSchriftsteller und fleißiger Forscher in den Verhältnissen des Dich-ters, uns versichert, wie er bis zum Jahre 1639 von den zu seinerKenntniß gekommenen neuen Auflagen aus je drei Jahre Einerechnen konnte. Und so ist es im ungefähr gleichen Verhältnissebis heute <1834) fortgegangen. Nimmt man jedoch diejenigeAusgabe aus, welche Pedro Craesbcck IKÜ9 durch DomingosFcrnandes drucken ließ (mit einer Widmung an Dom Rodrigoda Cunha) , sowie diejenige, welche obengenannter Faria 1838in Madrid besorgte und, nach Beseitigung einiger Fehler, mitseinen sehr schätzbaren Erläuterungen begleitete, — so haben diesämmtlichcn übrigen nur dazu gedient, die alten Fehler und Jrr-thümer fortzusetzcn und sie mit neuen gelegentlich zu vermehren,wodurch der Ruhm und die Ehre des herrlichen Dichters mehrund mehr Beeinträchtigung erfuhren ; denn indem sein Werk nach