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Iridium.
die blaue Auflösung mit einem Eisenoxydulsalze gemischtwird. Ob, oder auf welche Art das Oxydul aus dieserVerbindung niedergeschlagen wird, ist noch nicht aus-gemittelt.
b) Blaues Oxyd wird gebildet, wenn Iridium aufKosten der Luft, unter Mitwirkung der Alkalien, oxydirtwird. Dieses Oxyd giebt mit den Säuren blaue Salze;aber es zeichnet sich auch durch seine grofse Verwandt-schaft zu Salzbasen aus, mit welchen es Verbindungengiebt, die iridiumsaure Salze genannt werden können.Das in Wasser unauflösliche Pulver, welches man durchGlühen mit Kali erhält, ist iridiumsaures Kali, wovon einsehr unbedeutender Theil im überschüssigen Kali auflös-lich ist. Die iridiumsauren Salze sind entweder grün,blau, oder purpurfarben, aber sie sind bisher beinahe garnicht untersucht worden. Iridiumsaure Thonerdeist nach Vauquelin eine besonders schöne blaue Farbe,so reich, dafs sie seiner Meinung nach wohl den Farbe-stoff im Saphir ausmachen könnte, welcher nicht T5 r 55 .vom Gewicht dieser Steinart ausmacht.
c) Rothes Oxyd wird erhalten, wenn ein blauesSalz durch Kochen mit Salpetersäure oxydirt wird. Eszeichnet sich durch die rothe Farbe seiner Verbindungenaus, die bisweilen eine solche Tiefe hat, dafs sie einschwarzes Ansehen haben. In diesem Zustande befindetsich das Iridium in .der Platinauflösung; aber es bedarfsehr wenig Iridium, um den Platinsalzen eine intensiveFarbe zu geben. — Es ist einleuchtend, dafs, da nochkeins dieser Oxyde im abgeschiedenen Zustande unter-sucht worden ist, es möglich ist, dafs die isolirten Oxydenicht dieselbe Farbe wie ihre Verbindungen haben könn-ten. Das ungleiche Farbenspiel von blau, roth, und wennes von Eisen verunreinigt ist, auch von grün, gab Ten-nant die Veranlassung zu seinem Namen, der von Iris,dem Regenbogen, hergenommen ist.
Schwefeliridium erhält man, nach Vauquelin,wenn das blaue Ammoniak-Doppelsalz in einer Retortemit Schwefel behandelt wird. Die Verbindung ist ein