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Salze von Zinn.
das Hydrat in verdünnter Salpetersäure aufgelöst wird.Das Salz kann nicht concentrirt werden und verändertsich leicht. Es wird sowohl in Berührung mit der Luft,als in der Wärme oxydirt, wobei sich das Zinnoxyd inForm einer gelatinösen Masse absetzt. Nach Bertholletsoll man bisweilen finden, dafs dieses ein basisches Oxy-dulsalz enthält. Es ist glaublich, dafs das Oxydulsalz aucherhalten wird, wenn Schwefelzinn in Salpetersäure aufge-löst wird; aber wenn man reines Zinn in dieser Säureauflöst, so bekommt man, wenn diese Säure concentrirtist, nur Zinnoxydhydrat, und wenn sie mehr verdünnt ist,so dafs ihr spec. Gewicht nicht über 1,114 beträgt, einDoppelsalz von Salpetersäure, Zinnoxydul und Ammoniak,welches letztere durch die gleichzeitige Zersetzung derSäure und des Wassers gebildet wird. Dieses Salz wirdeben so leicht als das einfache Oxydsalz zersetzt.
Kohlensaures Zinnoxydul. Kohlensäure geht mitdem Zinnoxydul keine Verbindung ein.
Oxalsaures Zinnoxydul ist ein unauflösliches,weifses Pulver. Mit Ueberschufs von Säure giebt es einsaures Salz, welches von Wasser aufgelöst wird, und beilangsamer Abdampfung zur Krystallisation gebracht wer-den kann. Metallisches Zinn wird mit Entwickelung vonWasserstoffgas von Oxalsäure aufgelöst.
Borsaures Zinnoxydul ist ein weifses, unauflös-liches Pulver, welches bisweilen in kleinen Krystallkör-nern niedergeschlagen wird. Es schmilzt schwierig zu un-durchsichtigem Glase.
Essigsaures Zinnoxydul erhält man durch Dige-stion von Zinn mit Essigsäure, oder am besten durch Auf-lösung des Zinnoxydulhydrats in Essigsäure. Zur Consi-stenz von Syrup abgedampft und mit Alkohol übergos-sen, krystallisirt es in festen, weifsen, durchsichtigen Kry-stallen. Essig und vegetabilisch säuerliche Stoffe, die inbleihaltigen Zinngefäfsen aufbewahrt werden, greifen nurdas Zinn an, wenn das Blei mehr als i vom Gewicht desZinns ausmacht, und in diesem Fall wird das Blei nur
an