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2,2 (1826)
Entstehung
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Salze von Zinn.

rother Niederschlag; beide schwärzen sich bei dem Auf-sammeln und sind nach dem Trocknen ganz schwarz.

Arsenichtschwelliges Schwefelblei giebt einenrothbraunen Niederschlag, der, gesammelt, schwarz wird.Im trocknen Zustande giebt er bei dem Reiben ein brau-nes Pulver, welches unter dem Pistill sich zusammendrük-ken läfst und glänzend stahlgrau wird. Es schmilzt leichtund behält seinen Arsenichtschwefel. Die geschmolzeneMasse ist grau, metallisch, hat glänzenden, krystallini-schen Bruch, und giebt ein graues, metallisches Pulver.

Molybdänschwefliges Schwefelblei ist einschwarzer Niederschlag, welcher nach dem Trocknenschwarz ist und einen bleigrauen, metallglänzenden Strichgiebt.

Molybdänüberschwefliges Schwefelblei fälltals ein dunkelrothes Pulver nieder, welches seine Farbebehält, nachdem es sich angesammelt hat.

XXI. Salze von Zinn.

A. Sauerstoffsalze von Zinn.

Oxydulsalze.

Die beiden Oxydationsstufen des Zinns bilden mitSäuren Salze; die Verwandtschaft des Zinnoxyds ist jedochsehr schwach und seine Verbindungen mit den meistenSäuren unbekannt. Das Oxydul hat eine weit gröfsereVerwandtschaft zu den Säuren als das Oxyd, aber dieOxydulsalze werden dessen ungeachtet ziemlich leicht oxy-dirt und in Oxydsalze verwandelt. Blei und Zink schla-gen das Zinn, theils in metallischer Form, theils in Formvon Oxyd, nieder. Die Oxydulsalze zeichnen sich durcheinen zusammenziehenden, in hohem Grade unangenehmen,metallischen Geschmack aus. Die meisten sind farblos,