Schwefelsalze,
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trocknen Destillation wird es zersetzt, giebt Stickgas undhinterläfst Koblenblei, welches, wenn die Hitze nicht zustark war, pyrophorisch ist. Cyanblei scheint keine solcheDoppelcyanüre, wie das Cyaneisen, zu geben, sondernverhält sich wie die Cyan-Verbindungen der mehr basi-schen Metalle, und verbindet sich, wie Cyankalium,, mitCyaneisen, Cyannickel, Cyankobalt, Cyangold u. s. w.Ich habe schon bei dem Eisen seiner beiden Verbindun-gen mit dem Eisencyanür und dem Eisencyanid erwähnt.
Schwefelcyanblei schiefst in rhomboedrischen, insehr feuchter Luft feucht werdenden Krystallen an.
C. Schwefelsalze von Blei.
Schwefelblei gehört zu den stärkeren Schwefelbasen.Seine Salze sind unauflöslich, braun und in sehr dünnenLagen durchscheinend. Sie häufen sich allmählich mehrzusammen, verändern die Farbe und werden schwarz,ohne dafs sie dabei eine andere Veränderung als in derblofsen Aggregation der Partikeln erleiden; übrigens ver-ändern sie sich nicht im Trocknen und werden nicht vonanderen als oxydirenden Säuren zersetzt.
Kohlenschwefliges Schwefelblei ist ein . tiefdunkelbrauner Niederschlag, der sich da, wo er sich aufdem Glase befestigt hat, durchscheinend zeigt. Die dar-über stehende Flüssigkeit ist tief gelb, wird aber nach24 Stunden farblos. Nach dem Trocknen ist der Nieder-schlag schwarz, nimmt durch Druck Politur an, und giebtin der Destillation Schwefelkohlenstoff und graues, glän-zendes Schwefelblei.
\Vassersto ff cyanschwefliges Schwefelbleiwird mit weifser Farbe niedergeschlagen, ist aber vonsehr kurzem Bestände, geht durch Gelb, Roth und Grauin Schwarz über, und ist innerhalb 5 Minuten in Schwe-felblei verwandelt.
Arsenikschwefliges Schwefelblei. Das neu-trale ist ein dunkelbrauner, und das basische ein schön