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Salze von Zink.
stallisirt vor; es bildet grüne, sehr barte Octaeder, undwird von den Mineralogen Gahnit genannt. Die Thon-erde enthält darin 6 Mal den Sauerstoff des Zinkoxyds.Die Farbe rührt davon her, dafs ein Theil des Zinkoxydsdurch Eisenoxydul ersetzt ist.
Essigsaures Zinkoxyd ist leicht auflöslicb, schiefstin 6 seitigen Blättern an, verwittert etwas in trockner Luft,und verbrennt auf Kohle vor dem Löthrohr mit der die-sem Metalle eigenthümlichen Erscheinung.
Weinsaures Zinkoxyd ist ein unauflöslicher, wei-fser Niederschlag, der durch Weinsäure aus den meistenauflöslichen Zinksalzen gefällt wird.
Weinsaures Zinkoxyd - Kali wird durch Auflö-sung von metallischem Zink oder von Zinkoxyd in sauremweinsauren Kali erhalten. Die Auflösung trocknet zu einergummiartigen, sehr oft durch einen Eisengehalt gelblichgefärbten Masse ein. Von kaustischen und kohlensaurenAlkalien wird dieses Salz nicht gefällt. Durch Digestionmit Zinkoxyd im Ueberschufs scheidet sich eine basischeVerbindung ab. Wasserstoffschweflige Salze fällen dasZink vollkommen aus.
Citronsaures Zinkoxyd ist schwer auflöslich undbildet kleine, glänzende Krystalle.
Apfelsaures Zinkoxyd. a) Neutrales bildet
ein im Wasser schwer auflösliches Salz, schiefst in kurzen,vierseitigen Prismen an, löst sich in 55 Th. kalten und in10 Th. kochenden Wassers auf, aber so, dafs die Auflö-sung sauer wird und sich ein basisches Salz unaufgelöstabscheidet. bJ Zweifach apfelsaures Zinkoxydschiefst in grofsen, regelmäfsigen, länglichen Quadrat-Octaedern an, enthält 8,33 Procent Krystallwasser, des-sen Sauerstoff sich zu dem des Zinkoxyds wie 2 -1 ver-hält. Es schmilzt mit Aufblähen in seinem Krystallwas-ser und bildet dann ein gummiartiges Salz, welches 23 Tb.Wassers zur Auflösung bedarf, cj Basisches ist dasdurch Zersetzung des neutralen Salzes durch Wasser ent-stehende weifse Pulver. Nach Braconnot hinterläfst esbei dem Verbrennen 48,11 Procent Zinkoxyd. .