Sauerstoffsalze.
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nannt wird. Es ist bisweilen in sehr kleinen, rhomboedri-schen Krystallen, die kein Wasser enthalten, krystallisirt.Sowohl metallisches Zink, als das Hydrat des Zinkoxyds,wird von kohlensäurehaltigem Wasser aufgelöst, aber esist nicht untersucht, von welcher Natur die Verbindungist, die durch das freiwillige Verdunsten des überschüssi-gen kohlensauren Gases entsteht. Durch Niederschlagenmit kohlensaurem Alkali kann das neutrale Salz nicht er-halten werden, auch wenn es in der Kälte gefällt wird;sondern man bekommt dann eine Verbindung von halbkohlensaurem Zinkoxyd und Zinkoxydhydrat,worin die Säure |, und das Wasser i vom Oxyd auf-nimmt. Die Kohlensäure und die mit ihr verbundeneBase enthalten gleich viel Sauerstoff, aber die Sauerstoff-menge des Wassers ist 3 Mal so grofs als die des Zink-oxyds im Hydrat. Es ist also dieses Salz, so wie Magne-sia alba, eine Art Doppelsalz von einer Base und zweiSäuren, von welchen das Wasser die eine Säure ist. DieseVerbindung kommt auch im Mineralreich, aber immer imerdigen Zustande vor.
Oxalsaures Zinkoxyd ist ein unauflösliches, wei-fses Pulver, welches niedergeschlagen wird, wenn Oxal-säure zu einem neutralen Zinksalze, auch zum schwefel-sauren, gesetzt wird.
Borsaures Zinkoxyd ist unauflöslich, aber durcheinen Ueberschufs von Säure wird es auflöslicher undschmilzt im Feuer zu einem gelben Glase, Zink wird we-nig oder gar nicht von der flüssigen Borsäure angegriffen.
Kieselsaures Zinkoxyd kommt im Mineralreichkrystallisirt vor. Es hat den Namen Zink glas erhalten,und ist wegen des hohen Grades von elektrischer Polari-tät, die es bei der Erwärmung annimmt, merkwürdig.Bei dem Erhitzen giebt es Wasser und läfst eine miJch-weifse Masse zurück, welche die Form der Krystalle be-hält. Die Kieselsäure und das Zinkoxyd enthalten darineine gleiche Quantität Sauerstoff, und das Wasser enthälthalb so viel Sauerstoff als ein jedes derselben.
Thonerde-Zinkoxyd kommt im Mineralreich kry-