Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
769
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HaloTdsalze.

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rnonium, Baryum und Calcium ähnliche rothe, imWasser auflösliche Salze gebildet werden. Mischt mandie Auflösung des eben beschriebenen Salzes mit Metall-salzen, so entstehen voluminöse, farbige Niederschläge.Ihre Farbe ist, nach Gmelins Versuchen, von:

Titan bräunlichgelb.

Uran röthlichbraun.

Mangan bräunlichgrau.

Kobalt dunkelrothbraun.

Nickel gelblichbraun.

Kupfer schmutziggelbbraun.

Silber pomeranzengelb.

Quecksilber, sowohl von Oxydulsalzen als von Oxyd-salzen gelb.

Zinn weifs.

Zink pomeranzengelb.

Wismuth gelbbraun.

Mit Blei bekommt man anfangs keinen Nieder-schlag, aber es setzen sich nach einer Weile rothbrauneKrystalle ab.

Wasserstoffeisencyanid (rothe eisenhaltige Cyan-wasserstoffsäure) wird erhalten, indem man das so ebenangeführte Bleieisencyanid mit Schwefelsäure zerlegt. Manerhält eine rothe Flüssigkeit, die bei freiwilligem Abdam-pfen in braungelben Nadeln anschiefst. Diese Krystallereagiren auf Lackmus wie eine Säure, haben einen sau-ren, nachher zusammenziehenden Geschmack, und werdenbei gelinder Hitze in Cyanwasserstoffsäure und Berliner-blau zersetzt. Diese Krystalle bestehen aus einer Verbin-dung von Cyanwasserstoff mit Eisencyanid, in einem sol-chen Verhältnifs, dafs das Eisen und der Wasserstoff die-selbe Menge Cyan aufnehmen. Das Eisen befindet sichdarin zum Cyan in demselben Verhältnisse, wie in dervorher erwähnten eisenhaltigen Cyanwasserstoffsäure; aberdiese enthält i. mehr Wasserstoff als die rothe Säure. Dieletztere besteht aus 1,39 Th. Wasserstoff, 25,28 Th. Eisen