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Salze von Eisen.
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und 73,33 Th. Cyan, oder aus 3S Th. Cyanwasserstoffund 62 Th. Eisencyanid. Ob sie chemisch gebundenesWasser enthält, ist nicht bekannt.
Die rotlie Säure schlägt Metallauflösungen mit dersel-ben Farbe und den übrigen Erscheinungen wie das rotheKaliumsalz nieder. Die rothe Farbe dieser Verbindungensowohl, als die gelbe Farbe ihrer Auflösungen, scheinenanzuzeigen, daTs sie Eisenoxyd enthalten, aber da sie imwasserfreien Zustande, in dem sich kein Sauerstoff darinbefindet, auch roth sind, so sieht man daraus, dafs dierothe Farbe dem Eisenoxyd nicht ausschließlich gehört,sondern auch den Verbindungen anderer Körper, z. 11.denen von Cyan, von Jod und von Chlor mit Eisen, an-gehören können, da diese Verbindungen, ihrer Zusammen-setzung nach, dem Eisenoxyd proportional sind.
Man hat, wie schon angeführt, die farblose, eisen-haltige Cyanwasserstoffsäure als eine eigene Wasserstoff-säure betrachten wollen, worin ein von Eisen und Cyanzusammengesetzter Körper das Radikal sein sollte; aberdas Dasein der rothen Säure, in welcher dasselbe Radi-kal mit nur so viel Wasserstoff als in der farblosenverbunden ist, scheint anzuzeigen, daß sie vielleicht mitgröfserem Rechte als Doppelcyanüre betrachtet werdenkönnen, so dafs in der einen Cyanwasserstoff mit demEisencyanür, und in der anderen mit dem Eisencyanidverbunden ist.
Schwefelcyaneisen. aJ Eisensulphocyanür(schwefelblausaures Eisenoxydul). Schwefelcyanwasser-stoffsäure löset Eisen auf und die Auflösung gleicht ganzvollkommen jeder anderen Auflösung eines Eisenoxydulsal-zes ; sie ist schwach blaugrün, wird in der Luft rotb, setzteinen gelben Ocher ab, und schmeckt ganz so wie eineAuflösung von Eisenvitriol. An der Luft wird dieses Salzimmer oxydirt und kann nur im luftleeren Raume durchAbdampfen concentrirt werden. Man hat noch nicht ver-sucht, diese Verbindung in fester Form zu erhalten. Esbildet sich ebenfalls, wenn Cyaneisenkalium mit Schwe-fel gemischt und gelinde erhitzt wird, bis die Masse zu