Ilaloidsalze.
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Eisens giebt, vermehrt wird, ungefähr wie saures wein-saures oder oxalsaures Kali zu verschiedenen Metalloxy-den eine gröfsere Verwandtschaft haben, als Weinsäureoder Oxalsäure allein. Endlich kann man auch, wie es mitder im vorhergehenden vorzugsweise angeführten Erklä-rungsart am besten übereinstimmt, dieselbe als ein Dop-pelcyanür von Eisen und Wasserstoff betrachten, in wel-chem der Wasserstoff mit doppelt so viel Cyan als dasEisen verbunden ist, und worin er, um Wasser zu bil-den, doppelt so viel Sauerstoff aufnehmen würde, als dasEisen zur Bildung von Oxydul nöthig hat. Das Wasser-stoffeisencyanür besteht in trockener, nicht krystallini-scher Gestalt ausJ46,57 Th. Cyanwasserstoff, 45,77 Th.Eisencyanür und 7,66 Wasser, und es enthält 23,27 Proc.Eisen. So wie die übrigen Doppelcyanüren des Eisens,wird sie durch Schwefelsäure aufgelöst, und wenn dieSäure an der Luft Wasser anzieht, schlägt sich die Ver-bindung mit der Schwefelsäure als ein weifses, nicht kry-stalliniscbes Pulver nieder. Dieses Pulver wird leicht undohne Rückstand von Wasser aufgelöst, die Auflösung ent-hält Schwefelsäure und Wasserstoffeisencyanür, das so-gleich Berlinerblau abzusetzen anfängt.
Eisencyanürcyanid (das Berlinerblau) wurde imJahre 1710 von einem Fabrikanten in Berlin, NamensDiesbach, durch Zufall entdeckt. Er sollte eine ge-mischte Auflösung von Cochenill, Alaun und Eisenvitriolmit kohlensaurem Kali fällen, wobei er einen blauen Nie-derschlag erhielt. Das hiezu angewandte kohlensaure Alkaliwar von Dippel geliefert, der sich bei seinen Versuchenzur Darstellung des Oels, welches nach ihm den Namenhat (Oleum animale Dippeli), desselben bedient hatte.Aber die Art, das Berlinerblau zu bereiten, wurde erstim Jahr 1724 von Woodward in London bekannt ge-macht. Es wird jetzt als Farbe auf die Art im Großenbereitet, dafs getrocknetes Blut, Haare, Hufe, oder an-dere thierische Stoffe, mit Pottasche gemengt, in einemTiegel von Eisen so lange geglüht werden, bis die flat-ternden Flammen aufhören, wobei die Masse vom Feuer