Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
678
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Salzo von Aluminium.

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Schaft. Man bereitet dieselbe zum Behuf der Färbereienaus essigsaurem Bleioxyd, welches man mittelst des Alaunsfällt, wodurch die Schwefelsäure sich abscheidet, und einGemenge von essigsaurem Kali und schwefelsaurer Thon-erde in der Auflösung zurückbleibt.

Weinsaure Thonerde äst gummiartig, nicht zer-fliefsend, leicht im Wasser auflöslich. Zum Behuf derFärberei, wo sie als Beitzmittel gebraucht wird, bereitetman saure weinsaure Thonerde, indem man Cre-nior tartari mit Alaun und Wasser vermischt. 2 TheiloWeinstein und 8 Theile Alaun lösen sich in S TheilenWassers durch Kochen auf. Die Flüssigkeit giebt, nachdem Abdampfen, eine weifse, saure Masse, die in derLuft klebrig wird und im Wasser sehr leicht auflöslichist. Die Auflösung der weinsauren Thonerde wird wederdurch kohlensaure, noch kaustische Alkalien gefällt; einUmstand, der bei mehreren weinsauren Erden und Me-talloxyden eintrifft. Arosenius fand, dafs das Lycopo-diurn complanatum , dessen Aufgufs man in der Färbereials Beitzmittel gebraucht, dieses Salz von der Natur fertiggebildet enthält. In keinem andern Gewächse fand manbis jetzt Thonerdesalze. Sowohl neutrale als saure wein-saure Alkalien lösen Thonerdehydrat reichlich auf undbilden damit auflösliche basische Doppelsalze.

Citronsaure Thonerde ist im Wasser unauflös-lich, löst sich aber in überschüssiger Säure. j

Apfelsaure Thonerde löst sich im Wasser auf, Iist gummiartig und wird weder durch Kali noch Ammo-niak gefällt.

Benzoesaure Thonerde krystallisirt schwer, undreagirt sauer. Sie löst sich leicht im Wasser, schmeckt scharfund zusammenziehend. Das neutrale Salz ist schwerlöslich.

Galläpfelsaure Thonerde bekommt man mit einemstarken Ueberschusse an Säure in krystallinischer Form,wenn ein Galläpfelaufgufs mit einer gröfseren Menge frisch-gefällter Thonerde aufgekocht, durchgeseiht, und dann bis !zum Anschiefsen langsam abgedunstet wird. Sie wird vonAlkohol aufgelöst. j