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Salze von Ammonium.
Lufttemperatur verdunstet es allmählich. Dieses Salz kannnicht ohne Wasser bestehen, wovon es 22,7 Procent ent-hält, dessen Sauerstoff die Hälfte vom Sauerstoff der Koh-lensäure beträgt, bJ Anderthalb kohlensaures Am-moniak erhält man, wenn man [ Th. Salmiak mit 2 Th.feingeriebener Kreide gut mengt, und das trockene Ge-menge aus einer Glasretorte mit lutirter Vorlage so langedestillirt, als noch Salz sublimirt wird. Es bleibt dabeiChlorcalcium in der Retorte zurück, und in der Vorlageschiefst das Salz an, welches durch die Hitze verflüchtigetwurde. Man bedient sich dazu auch eines Gemenges vonSalmiak und kohlensaurem Kali. Das durch die Sublima-tion erhaltene Salz kann auf dieselbe Weise, wie das vor-hergehende, zum Krystallisiren gebracht werden. Es riechtund reagirt wie Ammoniak, und hat einen scharfen alkali-schen Geschmack. Es löst sich in 2 Th. kaltem und inweniger als gleichen Theilen warmen W T asser auf. Esenthält in trockener Gestalt 15| Piocent Wasser, dessenSauerstoff zu dein der Kohlensäure wie 2 : 3 ist. cj Ein-fach kohlensaures Ammoniak. Wenn man trockeneskohlensaures Gas mit trockenem Ammoniakgas zusi.-mmen-bringt, so condensiren sie einander und bilden dieses Salz,wobei 1 Volum kohlensaures Gas 2 Volum Ammoniakgasaufnimmt, wenn auch ein grofser Ueberschufs des erstemvorhanden sein sollte. Sind aber diese Gase feucht, socondensiren sie sich zu gleichem Volum, und es wirdwasserhaltiges doppelt oder anderthalb kohlensaures Am-moniak gebildet. Es wird durch Wasser zerlegt und inanderthalb kohlensaures Ammoniak verwandelt.
Oxalsaures Ammoniak, aj Neutrales löst sichschwer im Wasser auf und ist im Alkohol unlöslich, fa-tiscirt an der Luft, und verliert dabei 0,126 Krystallwas-ser. Das fatiscirte Salz enthält dann noch eine gleicheMenge Wassers, die nicht davon getrennt werden kann,mit 2. soviel Sauerstoff, als die Oxalsäure enthält. Inder Destillation wird es zerlegt, es giebt Kohlenoxydgas,Wasser und snblimirtes kohlensaures Ammoniak. Bei che-mischen Analysen wird es zur Ausscheidung der Kalkerde