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2,2 (1826)
Entstehung
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Salze von Natrium.

Handelsartikel als gewöhnlicher Salpeter, an dessen Stellezu mehrfachem Behufe, wie zur Schwefelsäure-Fabrica-tion, zur Bereitung von Scheidewasser, von Chromgelb,zum Einsalzen und dergl., wozu jetzt das Kalisalz ange-wandt wird, benutzt werden.

Sa Ipetrichtsaures Natron erhält man auf gleicheWeise wie das Kalisalz. Es ist wenig untersucht.

Die Verbindungen der Stickstoffoxyde mit Na-tron verhalten sich vollkommen wie die entsprechendenKali-Verbindungen.

Phosphorsaures Natron findet sich in ansehnli-cher Menge im Urin, wird aber am besten aus Phosphor-säure und Natron unmittelbar zusammengesetzt. Man über-giefst 3 Th. gebrannte Knochen mit 2 Th. concentrirterSchwefelsäure, welche mit 24 Tb. Wasser verdünnt wor-den, und digerirt das Gemenge 24 Stunden lang unterfleifsigem Umrühren, seiht es dann durch Leinwand, undlaugt den ungelösten Gyps wohl mit Wasser aus. Diedurcbgegangene Flüssigkeit wird dann abgedampft, sodafs der gröbste Theil des aufgelösten Gypses sich absetzt;hierauf wird dieselbe wieder filtrirt, mit Wasser verdünntund mit kohlensaurem Natron gefällt. Die saure Flüssig-keit, welche Phosphorsäure, phosphorsaure Kalkerde undetwas Gyps enthielt, wird durch das Natron zerlegt, so,dafs die phosphorsaure Kalkerde mit etwas kohlensaurergemengt, niedergeschlagen wird, das phosphorsaure Na-tron aber, mit einem geringen Antheile schwefelsaurenNatrons gemengt, in der Lösung zurückbleibt. Diesewird filtrirt und zum Krystallisiren abgedunstet.

Dieses Salz schiefst am besten aus einer Auflösungan, welche etwas Ueberschufs an Alkali enthält. Es rea-girt alkalisch. .Es enthält 61,71 Procent Wasser, dessenSauerstoff sich zu dem des Wassers wie 12 : 1 verhält.Es verwitLert sehr schnell. Es löst sich in 4 Th. kaltenund 2 Th. kochenden Wassers; zerfliefst in der Wärmein seinem Krystallwasser und schmilzt beim Glühen zueiner klaren Glasperle, die beim Erkalten undurchsichtigwird. Es wird in der Medicin als Laxirmittel gebraucht.