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Hebels seiner wundervollen Mimik bedient: er wirft einem einreiten-den kaiserlichen Offizier ans seinem sprechenden Auge einen Blickzu, dem der Mann nicht widersteht: er gibt den Künstler für seinenKammerdiener ans und zieht ihn mit sich hinein. — Mannheimhatte unbeschreiblich viel, das Schauspielhaus wenig gelitten. Derenthusiastische Jffland glaubte es gerne, wenn ihn kaiserliche Bom-bardiere versickerten, sie haben als leidenschaftliche Theaterfreundedas Haus absichtlich geschont. Dalberg hatte im Keller unter demTheater merklich abgenommen und erklärte Jffland sogleich, er gebedas Theater verloren. Die meisten Dekorationen waren verbrannt,aber Jffland wußte Rath; Dalberg rief, was er ihm schon so oftgeschrieben: „Sie hoffen immer I" und der rastlose Künstler hatRecht, wenn er sich mit Selbstgefühl auf dieses Zeugniß beruft.
Nach wenigen Lagen ward Dalberg nach München abgerufen;er übergab Jffland das Theater ohne Vollmacht und Instruktionund ließ den Regisseur in der beunruhigendsten Lage zurück, imschwierigsten Verhältnisse zur ganzen Anstalt und zur kaiserlichenGarnison, welche die alsbaldige Wiedereröffnung des Schauspielsverlangte. Die meisten Schauspieler waren krank, manche nochabwesend; dennoch ward am sechsten Tage nach der Uebergabewieder die erste Vorstellung gegeben. Die kaiserliche Armee erwarteteein schmeichelhaftes Gelegenheitsstück, aber Jffland hätte geglaubtdurch eine solche Huldigung dem Jammer der Bürger Hohn zusprechen. — Das äußerst mißliche Unternehmen der Erhaltung derBühne lag nunmehr ganz aus Jfflands Schultern; die Hofkammerwar jetzt gar nicht, wie sonst wohl, eifersüchtig auf ihre Befugnisseund überließ ihm die Unterhandlungen wegen des Abonnements derOffiziere, die Zänkereien wegen der Einquartierung im Schauspiel-haus und hundert andere Verdrießlichkeiten. Er wollte nicht um-sonst so viel für die Anstalt gethan haben, der er nun einmal seineZukunft anvertrant, und entschloß sich zum angestrengtesten Kampf;