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Jffland, der der gänzlichen Auflösung desselben jmit Erfolg ent«gegenarbeitete. Er wirkte es aus, daß jedes BUHnenmitglied einezweimonatliche Gage erhielt gegen die Verbindlichkeit, nach der Ge-fahr wieder einzutreten. Alles zerstob nun, und Jffland selbst zogsich, nachdem er das Bühnenmaterial in Sicherheit gebracht, nachHeidelberg zurück. Nach drei Tagen war Mannhein den Franzosenübergeben, allein unmittelbar darauf wurde es von den Kaiserlicheneingeschloffen und bombardirt. Man denke sich die EmpfindungenJfflands, des erregbaren, gefühlvollen Künstlers, als er sein ge-liebtes Mannheim dem schrecklichsten Schicksal verfallen sah I „WelcheTage" — erzählt er selbst — „habe ich in Heidelberg verlebt, wenneiner diese abgebrannte Straße, ein anderer jene nannte, und daßman in den Trancheen das Gewimmer aus Mannheim hörenkönne I Welche Abende, wenn in finsterer Mitternacht die Bergezu Heidelberg in flammendem Glanze standen, der von dem RuinMannheims hieher leuchtete I Mit jammerndem Herzen bin ich beiTag und Nacht Berg auf und ab gestiegen, in Sturm und Regenhabe ich das Jammerbild gesehen, und hüte mich mein Schicksal,daß ich nie wieder von der Marter, von der Seelenbangigkeit ge-quält werde, die damals mich ergriffen hat I In der ersten Zeit derBelagerung habe ich wohl manchmal am Klingenthor zu Heidelbergnach dem langen Dache des Komödienhauses von Mannheim hin-gesehen und mich gefreut, daß es noch stand. Aber zuletzt wardes mir gleichgültig, gleichgültig meine und und unser aller Existenz.Das allgemeine Elend der Stadt, meine Freunde — dieß alleinnahin meine Seele ein."
Als endlich Mannheim von den Franzosen übergeben war,eilte Jffland neben dem vor rückenden kaiserlichen Heere über Sumpfund Gräben vor die Thore Mannheims. Noch sind sie geschloffen,nach Wurmsers Befehl soll diesen Tag kein Civilist hinein. Daverschafft sich Jffland Einlaß, indem er sich unbewußt des Haupt-