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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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des Feuers ließ Jfslaud ans dem schon halb geräumten Theateralles vollends in die Keller schaffen. Das Kloster, wo man dieGarderobe untergebracht, wurde fllr die Verwundeten in Anspruchgenommen; ein neues Lokal mußte gesucht werden, während dieBomben in die Stadt flogen. JfflandS Noch und Aufopferungwaren grenzenlos, und in diesem Drange wurde er noch von denSchauspielern mit Bitten um Anweisungen von Gage, mit Klagenund Fragen bestürmt. Die Nheinschanze wurde übergeben, undfünf Tage nachher war wieder die erste Vorstellung im nur un-bedeutend beschädigten Schauspielhause.

Kurz zuvor waren ihm wieder dringende Anträge aus Berlinzugekommen. Er benutzte dieß, um Dalberg zu einer Entscheidunghinsichtlich der Zukunft des Theaters und seiner eigenen zu drängen.Auf die beruhigenden Versicherungen desselben beschloß er in Mann-heim auszuharren, wie es nun auch kommen sollte, brach dieUnterhandlungen mit Berlin ab, und wurde, wie er selbst sagt,der Apostel, der mit Leben und Feuer das ganze Personal zurGeduld, zum Dableiben, zur Hoffnung ermunterte. Er war auchso glücklich, von der Regierung dis Erklärung eigentlich zu er-zwingen, daß selbst im Bombardementsfalle die Contracte gehaltenwerden sollten. Mau schmeichelte sich mit dem nahen Frieden, mitNeutralität, mit allem, was die frühere Ruhe wieder bringenkonnte. Der Muth kehrte Jfsland und den Seinigen zurück, under glaubte nun so gewiß, auf sein Lcbenlang an Mannheim ge-fesselt zu seyu, daß er sich in dieser Zeit um die Hand der Fraubewarb, mit der er sich noch in Mannheim verbinden sollte. DasSchauspielDienstpflicht" fällt in diese kurze Periode verhältuiß-mäßiger Ruhe.

Im Sommer 1795 war Mannheim, in Folge des Rheinüber-gangs der Franzosen bei Düffeldorf, auf einmal wieder bedroht.Alles flüchtete, das Theater wurde geschloffen; da war es wieder