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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Mainz und von den Weifsenburger Linien. Endlich zogen sich diedeutschen Heere zurück, Mannheim erhielt kaiserliche Besatzung undwurde in Vertheidigungsstand gesetzt. Da sah sich Jfsland dieTreue, mit der er bisher an Mannheim festgehalten, traurig ver-golten, als ihm Dalberg eines Tags aniündigte, das Theater sepauf Befehl des Ministeriums in München sistirt, und alle Mit-glieder können sich nach neuen Engagements umsehen. Jfslandberief sich auf seinen und seiner Kameraden Contract, er machtedie dringendsten Vorstellungen, er erbot sich zu allem, um nurdas Theater zu retten; es war ihm aber nicht möglich, von denbedrängten Behörden eine Resolution zu erhalten. Da die Stadtbald beschossen werden konnte, wurde das ganze Theater demontirt,aber nach sechs Wochen, da cs vorläufig ruhiger geworden war,wieder eröffnet. Jfsland brachte in dieser Periode das Lustspiel:Reise nach der Stadt," auf die Bühne und wurde vom Todeseines Jugendgeuossen Beil tief erschüttert. JfflandS Lage wurdeimmer schwieriger, das Schicksal des Theaters immer zweifelhafter,da jetzt der schweren Zeitkäufe wegen auch die Zahlungen an dasPersonal aufhörten. Er klagt, daß sein Spiel um diese Zeit einwidriges Stückwerk geworden sey. Und konnte es anders seyn unterUmständen, wo auf ihm noch so viel mehr lastete als auf denMitwirkenden, in einer Zeit wo jede rasche Bewegung in denLogen eine üble Zeitung von den Armeen und eine neue Gefahrfür die ihm anvertraute Anstalt verkündete?

Da die Gefahr einer Beschießung der Stadt immer näherrückte, so traf Jfsland mit Umsicht und rastlosem Eifer Anstaltenzum Schutz des Schauspielhauses. Endlich ward die Stadt vonden Franzosen zur Uebergabe aufgeforbert; die Kapitulation kamnicht zu Stande, und während der Vorstellung derEifersüchtigen"und derbeiden BilletS" erfuhr Jfsland, baß das Bombardementnoch am Abend beginnen sollte; und es begann wirklich. Während