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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Mad. Nravc. Ich verbitte

Ludwig. Gehen Sie in ein Nebenzimmer. UeberzeugenSie Sich, wie ich untersuche, und was ich finde. So gewiß aberdie wahre Tugend nie nach finstern Außenseiten strebt, so gewiß istmein Bruder ein heimtückischer Teusel l

Dritter Austritt.

Mad a m Drove. Ludwig Brook. Sekretär.

Sekretär (bedeutend und eilig). Herr Brook (Er verneigtsich Im Vorübergehen gegen Madam Drave.) Ich muß allein mitIhnen reden.

Ludwig. Ich mag keine Geheimnisse haben. Was wollen

Sie?

Sekretär. Madam, ich bitte, kaffen Sie uns einen Augen-blick allein. Die Sache ist wichtig I

Mad. Vravr (g-ht In das Kabin-t).

Sekretär. Herr Brook, Ihr Schicksal ist in meiner Hand.

Ludwig. Das mag nicht gut für mich schul In der That,ich fange an zu begreifen

Sekretär. Mein Herr, es ist nicht Zeit für Bitterkeit undBeleidigung. Jeder Augenblick führt Sie gegen Ihren Willen un-aufhaltsam zu einer schrecklichen Bestimmung.

Ludwig. Weiter.

Sekretär. Ihr Schicksal ist in meiner Hand soll esgünstig für Sie ausfallen, so muß ich mein Leben in Ihre Handgeben. Sind Sie der Mann, dem ich mein ganze? Heil anver-trauen kann?

Jffland, thearral. Werke. X.

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