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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
367
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wirb Sie ewig lieben. Sie verlassen sie als eine Buhlerin.Langsam ausgezehrt wird sie ins Grab kommen, ins Grab, daswir für sie betteln müssen.

Ludwig. O Gott, hören Sie auflMad. Lravc. Sie werden Gatte Sie werdenVater. Wenn Sie einst hoffnungsvoll ans Ihr Kind Hinsehen,wenn Sie Stunden erleben, wie ich heute (feierlich erhaben) danndränge sich kein Gedanke an diesen Augenblick in Ihre Seele!(Gesetzt und ruhig.) Ich gebe Ihnen alle Versprechen zurück l ichverzeihe Ihnen alles, und (warm) mit diesem Wunsche wollenwir auf ewig scheiden (Mit einem Blick an den Himmel und innigerRührung.) Ich bitte Gott, daß er es auch vergebe. (Will schnell ab.)

Ludwig (der sie an der Kammcrthür einholt). Wäre Ihr Mannnicht so hart gewesen, ich lebte jetzt glücklich mit Augusten. Ach ichliebe sie, und schwöre Ihnen

Mad. Lravr. Erniedrigen Sie mich nicht! Großmulhoder Mitleid wollt' ich nicht erregen; das weiß Gott, der in meinHerz steht. Wollen Sie Gutes thun, so geben Sie mir meinenMann wieder-

(Ludwig. Ich eile

<Mad. Vravc. So

/ Ludwig. Alle meine Kräfte

Mad. Lra»c. So retten Sie Ihren Bruder von der schänd-lichsten Behandlung für die edelste That.

Ludwig (stutzend). Edelste That? Welches seiner Buben-stücke können Sie dafür auSgcben wollen?

Mad. Lravc (höchst erstaunt. So wie überhaupt die folgendeHülste der Scene durch das Benehmen der Madam Drave bei dem Licht,das sie ln der Sache bekommt, bei der Möglichkeit der Hülfe, ihre Würmezunehmend erhalten musi). Was ist das?