Druckschrift 
10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
354
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Philipp. Schm Sie hin! sehen Sie, mit Todesangstumfaßt sie Ihre Knieel

Lauster. Herr Brook, mischen Sie Sich nicht in fremdeDinge I

Philipp. Fremd? Ich liebe das Mädchen. Ihr Vater istmein Vormund ein ehrlicher Mannl als Sohn rede ich für ihn warne Sie, von Unmenschlichkeit abzustehen, von Schikane I

Lauster. Und ich, Herrl will Sie hiermit gewarnt haben,von der Sprache abzustehen.

Philipp. Die Sprache der unterdrückten Menschheit!endlich müssen Sie sie hören I

Lauster. Ha ha ha!

Philipp. Lange genug seufzen die Redlichen unter demDruck. Hier diese jammernde Unschuld soll sie erlösen! Siehat ihren Sprecher. Es gebricht ihm nicht an Muth, nicht anKraft!

Lauster. Der wäre?

Philipp. Ich!

Lauzlcr. So so Ei! ei!

Philipp. Ihre Antwort! wollen Sie mildern odernicht?

lÄng uste. Ach Gott! Herr Brook

*Lau; icr. Muß ich antworten?

Philipp. Wahrhaftig, Sie müssen!

Lauzler. So gehen Sie in Gottes Namen nach Hause,und erwarten den Ausgang. Adieu I Halten Sie Sich hübschstille!

Philipp <in fürchterlichem Ton). Nach Belieben. (Geht.)

Auguste (hält thn zurück) Um Gottes willen, was machen

Sie?