Philipp. Schm Sie hin! — sehen Sie, mit Todesangstumfaßt sie Ihre Knieel
Lauster. Herr Brook, mischen Sie Sich nicht in fremdeDinge I
Philipp. Fremd? Ich liebe das Mädchen. Ihr Vater istmein Vormund — ein ehrlicher Mannl als Sohn rede ich für ihn— warne Sie, von Unmenschlichkeit abzustehen, von Schikane I
Lauster. Und ich, Herrl will Sie hiermit gewarnt haben,von der Sprache abzustehen.
Philipp. Die Sprache der unterdrückten Menschheit! —endlich müssen Sie sie hören I
Lauster. Ha ha ha!
Philipp. Lange genug seufzen die Redlichen unter demDruck. Hier diese jammernde Unschuld soll sie erlösen! Siehat ihren Sprecher. Es gebricht ihm nicht an Muth, nicht anKraft! —
Lauster. Der wäre?
Philipp. Ich!
Lauzlcr. So so — Ei! ei!
Philipp. Ihre Antwort! — wollen Sie mildern odernicht?
lÄng uste. Ach Gott! Herr Brook —
*Lau; icr. Muß ich antworten?
Philipp. Wahrhaftig, Sie müssen!
Lauzler. So gehen Sie in Gottes Namen nach Hause,und erwarten den Ausgang. Adieu I Halten Sie Sich hübschstille!
Philipp <in fürchterlichem Ton). Nach Belieben. (Geht.)
Auguste (hält thn zurück) Um Gottes willen, was machen
Sie?