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höchst ungerecht, und wird auf geschehene Denunciation gebührendbestraft werden. — Aber hier läßt sich nichts thun. Ein Glückwird es sehn, wenn man, wegen unnützer Geld verspillender Dinge,leichtfinniger Ziusennachlafse, Herrn Drave nicht zur Verantwortungzu ziehen hat!
Philipp (bitter). So?
Kanzler. Ja — ich will Ihnen sagen — das Vermögenist sehr groß — hätte weit bester angewandt werden können! Wirhaben der Exempel schon gehabt, daß, wegen solches dem Mündelzugesügten Schadens, mancher Vormund auf Lebenslang persönlichist verhaftet worden.
Philipp. Herr Kanzler — Sie find also entschlossen, aufdiesem Wege gegen Herrn Drave fortzugehen?
Kanzler. Aus dem Wege der Gerechtigkeit —
Philipp. Drave zu ruiniren? —
Kanzler. Ei, ei, Herr BrookI
Philipp (h-ftigl. Sic begehen eine Ungerechtigkeit!
Kanzler (ergrimmt). Ungerechtigkeit! — (Gleichsam scheinend.)Ha ha ha! junger Mensch! junger Mensch!
Philipp. Ich warne Sie davor!
Kanzler (hämisch). Danke Ihnen!
Philipp (steigend). Noch ist es Zeit!
Kanzler. So? hm! (Tabak schnupfend). Und wann ist esnicht mehr Zeit?
Philipp (indem er auf die Uhr fleht, daun von da ab, mit einemgroßen Blick!. In einer halben Stunde nicht mehr!
Kanzler. Ha ha ha!
Philipp. Reizen Sie mich nicht! Um Ihres Glückes willen— reizen Sie mich nicht.