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Ludwig. Ich denke da- um so mehr zu betreiben,da ich —
Vrave. Nun?
Ludwig. Seit geraumer Zeit —
Dravc. Was?
Ludwig. Ich will mich Ihnen auvertrauen, aber wennSie jetzt hart seyn wollen, so treiben Sie mich aufs äußerste!
Dravc (gutmüthlg). Nun so reden Sie denn nur erst.
Ludwig (schmeichelnd». Mehr als Vormund — Sie müssenjetzt ganz Vater seyn wollen, um mich glücklich zu machen.Ich — ich liebe — und nur die Verbindung mit diesem reizendenMädchen kann mir Glück gewähren.
Dravc. Brook I — (Nach einem Jnnehalten.) Brook I (Gerührt.)Lieben Sie denn das Mädchen wahrhaft?
Ludwig (mit Deklamation). Ohne Schwül merei, aber umso redlicher I
Vravc (feierlich). Wahrhaftig?
Ludwig (wie vorher). Wahrhaftig!
Dravc. — Wenn es so wäre!
Ludwig. Warum zweifeln Sie?
Drove. Brook! — ich war nur selten ans einer Hochzeit,wo mir nicht der Gedanke einfiel: „du hilfst einen Tag des Un-glücks feierlich begehen!" — Brook! Brook! es ist etwas schreck-liches, unglücklich verheirathct zu seyn!
Ludwig. Das habe''ich reiflich überlegt.
Dravc. Die Hülfsmittel gegen dieses Uebel sind in ihrenFolgen oft noch schrecklicher, als das Uebel selbst!
Ludwig. Das ist nur zu wahr! Warum aber halten Siediese Schrecken dem vor, der wohl gewählt hat?
Vrave. Warum? — möchte ich doch den ganzen Jammer