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machen, wie sie ist; ihrer Seele eine Fassung zu geben, worin sieSchicksale männlich aufnehmen könnte — — statt dessen träumt siesich eine Well, wie es keine gibt I einen Mann, wie er nicht seynkann, nicht seyn darf. — Sag mir, was fiir eia Weib wird dasihrem Mann? ihren Kindern, welch eine Mutter? die für er-träumtes Elend immer Thräncn, für die Freuden nie ein Lächelnbereit hat?
Mad. Vrave. Was soll ich daraus sagen? Ich sehe ja,daß ich Dich nicht beruhigen kann.
Lravc. Das kannst Du auch nicht. Ich sehe es, wie ihreblühende Jugend welkt und schwindet; ich sehe eS, wie ihre guteSeele nach Glückseligkeit ringt — und weiß, daß sie sie aus demWege nimmer findet. — (Mlt höchstem Schmerz.) Was kannst Dudagegen sagen? Worte? — (Fast a»ßer sich.) Ich sehe, daßsie Ihren Vater — sonst ihren ersten Freund — meidet, flieht!— Wenn fle sich unter die Erde gehärmt und geweint hat, wennich kinderlos auf ihrem Grabe weine — was kannst Du mir danngeben, zu meiner Verzweiflung?
Neunter Auftritt.
vorige. Auguste.
Lravc. Komm her, Mädchen! ich sehne mich nach Dir.(Elnen Schritt zurück.) Es ist eine große Abrechnung unter unsbeiden — (herzlich) umarme mich.
Äug »stk (umarmt ihn etwas kalt).
Lravc (mlt Schmerz und Wuth). So wie sonst!
Äug II stk (fällt ln seine Arme).
Lravc (mit überflicsieiidem Herzen). So— recht von Herzen I