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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
253
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Sie, wir wollen auf mein Zimmer gehn, und in Ihren Ange.legeoheiten arbeiten.

Ludwig. Allzugnädig I Obwohl ich es nicht zugeben sollte.Sie kommen erst von der Arbeit, und wollen schon wieder inGeschäfte Sich begraben.

Kanzler. Was ich verspreche, da« halte ich! Ich bin einehrlicher Deutscher von altem Schrot und Korne! Sindviele Papiere gekommen, Samuel?

Hofrath. Biele aber nichts von Belang I Sie liegenbereits auf Ihrem Tisch. Außer einigen hier sind sie: EinMemorial vom Pachter Seefeld, um Nachlaß

Kauzler. Ist nichts I muß zahlen I kanust's nur gleichausfei tigen. Das Aerarium darf nicht leiden.

Hosrath. Amtmann Ebermeier bittet um versprocheneZahlung der vom Kriege rückständigen Summe

Kanzler. Wird -ick rel'c - (gähnt) renckum angenommen.Hosrath. Eine demüthige Danksagung der Gemeinde zuUfstädt für die, auf unsere Fürsprache erlassenen Abgaben

Kanzler. Kann Serenissimo zngestellt werden. Die ehr-lichen Leute haben mir für meine Mühe etliche Hammel geschickt;sie gehen unten herum. Au dergleichen unschuldigen Dingen habeich dann noch so ab und an mein Vergnügen.

Hosrath. Ferner ist da noch ein

Kanzler. Ist genug I Wollen jetzt einmal Ihre Sachevernehmen (Will gehen.)