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Dritter Austritt.
vorige. Jakob.
Jakob (bringt ein Billet).
Kanzler. A» mich?
Jakob. Ja!
Kanzler (nimmt und liest).
Hofrath. Jakob, trag Er ab!
Jakob (räumt ab).
Kanzler. Hm — hm! — Larifari! — nichts! — Wirdabgeschlagen! — Ist nicht«!
Hofrath. Was ist'«, wem eker pöre?
Lau zier. Ueber den hochweisen Herrn Sekretär, mit seinerFürsprache! Soll den zwei Gebrüder Spitzbuben, die hingethanwerden sollen — erlauben, Abschied von einander zu nehmen.
Ludwig. Von wem ist die Rede?
Hofrath. Ha ha ha! Vermutlich von den zwei Delin-quenten, die neulich beim Postraub ergriffen worden sind?
Kanzler. Ja. Aber Hab' ich's doch gesagt — da haben siemir wieder so einen neumodischen, empfindsamen Sekretär hingesetzt— da sagt er, lies doch einmal, Samuel!
Hosrath (liest). „Ich dächte, die Menschlichkeit befähle es —"
Kauz Irr. Menschlichkeit? — Dummheit!
Hofrath. „Diesen unglücklichen Brüdern den ohnehin soschmerzlichen Abschied nicht zu verweigern, um so mehr, da ihrhartes Schicksal —"
Kanzler. Nichts! hör aus — sollen nicht vor ihremEnde noch auf Diebsprakciken sich bereden — können gleichso abgethan werden! (zu Zakob) wollte schon Antwort schicken!