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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
225
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Stahl (zornig). Warum nicht?

Fab ritt us. Mein neues Kleid

Stahl. Aua der Trödelbude (Sic lacht.) Gleichviel!

Fabrilius (setzt sich ängstlich). Das wird ja meschant zugerichtet.Stahl. Drehen Sie Sich mit dem Stuhle zu mir her.

Fab rill US (steht halb auf, hält dle Hände mit dem Garne an-'gestreckt vor sich hin, und sucht mit dem Fuße den Stuhl zu rücken).

Stahl. So. (Sie fängt a» Garn abzuwickcln.) Sie gebärdenSich etwas einfältig, mein Schatz.

Fabrltius. Es ist mir auf einmal ganz angst undbange geworden.

Stahl. Weßhalb?

Fab ritt ns. Das weiß ich nicht.

Stahl. Sie müssen viel manierlicher werden. Nun, ichwill Sie schon informiren.

Fabrilius (für sich). Ach!

Stahl (schnell). Was?

Fabrltius (erschrocken). Mich gehorsamst zu bedanken. (Pause.)Wollen Sie denn alle das Garn abwickeln?

Stahl. Ja.

Fabrilius. Von meinen Händen?

Stahl. Ja.

Fabrilius. Die ich so hiuanshalten soll?

Stahl. Ja.

Fabrltius. So?

Stahl. Wie viel Geld haben Sie?

Fabrltius. Achtundzwanzig tausend Thaler.

Stahl. Meines dazu sind sechsundvierzig tausend Thaler.Fabrilius. Ja. Fehlen noch vier tausend an den fünfzigtausend Thalern. Wenn wir uus recht behelfen, so können wir dievier tausend Thaler bald erübrigen.

Zffland, theatral. Werke. X 15