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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Fabritius. Kurios!

Stahl. Ich habe achtzehn tantend Thaler in lauter Kammer-obligationen; die erheben wir uun. (Sic setzt sich.)

Fab ritt us (lächelt). Schön. Gott sey vielfältig dafürgelobt I

Stahl. Kommen Sie her, Herr FabritiuS lFabritius (geht zu ihr).

Stahl (strickt). Ich bin verdrießlich, mein Lieber.Fabritius. So? Das geschieht wohl; es schadet nichts.Stahl. Unterhalten Sie mich.

Fabritius. Ja. O Gott! ja. Mit hinlänglicher Speiseund Trank, was die Nothdurft erfordert, nach christlichem Gebrauchmit Moderation empfangen, und mit Modestie genoffen.

Stahl (ärgerlich). Was ist das?

Fabritius. Was befehlen Sie?

Stahl. Sie sollen mir jetzt die Zeit vertreiben.

Fabritius. So mit Redensarten?

Stahl. Freilich. (Sie wirst da« Strickzeug hin). Mein Garnist zu Ende. Sprechen Sie was Sie wollen.

Fabritius. Ich habe fünf Kisten mit Zucker bekommen.Stahl. So?

Fabritius. Und Bourbonischen Kaffee.

L t a h I (gähnt). So?

Fabritius (lacht). Ich verkaufe ihn für Levantische Bohnen.Stahl. Hm!

Fabritius. Das trägt was ein.

Stahl. Nehmen Sie das Garn aus meinem Strick-beutel.

Fabritius. Da heraus?