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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
222
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Stahl. O der bleibt ewig so.

Fab ritt ur. Nach dieser Verwandlung also find Sie nun-mehr» meine deklarirte Braut.

Stahl (reicht ihm die Hand). Ja, ich acceptire Sie alsBräutigam.

Fabritins. Nun, das ist gut.

Stahl. Sie könnten wohl mehr sage».

Fabritins. Wozu? Hier ist denn auch der RingStahl (nimmt und besieht ihn). Nur ein simpler goldnerRiug?

Fabritins. Der Brautring. Er kostet vier Thalcr undStahl. Dal da ist denn auch Ihr Ring.

Fabritins (nimmt ihn). Und sechzehn Groschen. (Sc ver-beugt sich.) Die Kapitalbriefe lasten Sie Sich nun vom HerrnBruder gleich ausliefern; das muß gleich geschehen.

Stahl. Ja freilich!

Fabritins (setzt sich). So. Nunmehr» kann ich bald denDetailhandel aufgeben, und den Speditioushandel anfangen. Gottsey vielfältig dafür gelobt I

Stahl. Stehen Sie auf, Herr Fabritins IFabritins (setzt sich gerade auf). Ich bin müde.

Stahl. Das schickt sich nicht.

Fabritins. Wir find ja nun Brautleute

Stahl. Und wenn wir Eheleute sind

Fabritins. Darf ich nicht müde seyn?

Stahl. Müssen Sie mir stets die Ehrerbietung beweisen,die man einem Frauenzimmer schuldig ist. Stehen Sie ans.Fabritins (steht auf). Meine armen Füße

Stahl. Ich nehme keine Notiz davon.