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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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gang müssen die Männer uns abgewinnen, nur theilweise ver-langen dann geht es, wie es soll.

Echcimeräthiu. Ungemeflen will ich Liebe geben undempfangen. Besuchen Sie mich, und sehen Sie dann, ob ich un-glücklich bin.

Stahl. Wer war heute Morgen unglücklich? he?

Echcimrräthin. Ich! weil ich mit Thränen herrschenwollte. Meine Mutter hat sehr Recht; nicht Thränen nichtZank nicht Herrschaft Gutmüthigkeit allein bürgt unserGlück. (Sie geht ab.)

Stahl. Dienerin I Dienerin! Madam Gutmüthigkeit!Dienerin! Die muß ich auch noch ändern! Souverän muß diegebieten I

Dritter Austritt.

Mamsell Stahl. FabrltiuS.

Fabritius lin einem Frack, Tllet, Ärepperrücke, Bandschuhen undrundem Hut). Hier bin ich, vielwerthe Mademoiselle.

Stahl. So! so recht, lieber Herr Fabritius! In der Klei-dung kann man Sie allenfalls produciren.

Fabritius. So? Ja, nach Dero Bedingungen und Willens-meinung bin ich mit anderweiten Kleidungsstücken ausstaffirt, damitan mir nichts ermangeln möge.

Stahl. So ist es recht, Herr Fabritius.

Fabritius. So? (Besieht sich.) Ich weiß aber nicht, wohinich meine Gebeine thun soll. Es ist mir, als hätte ich fremdeArme, Hände und Füße, und einen Harnisch am Körper. Nichtsdünkt mich zu seyn wie es sollst war, als mein Kopf.