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Gehet mcrath. Liebe Julie! liebe Frau! — beste Freundin!ziehen Sie Ihre Hand nicht von dem Kranken; von Ihnen willer ja Genesung! Ich bekenne Ihnen, daß ich eine Empfindungsiir die Hainfeld habe. Nein, daß —
Geheimerälhiu (mit einem Schreit. O Gott! (Sic wirftsich in den Stuhl, und bedeckt das Gesicht.) Ach! ich wußte es ja!
Grheimrrath. Daß ich sie hatte. Denn wahrlich, jetzterfüllt nur Ihr Bild meine Seele. — Mein ist die ganzeSchuld; denn von der Hainfeld wurde diese Empfindung nicht an-erkannt. Das Schlimmste wissen Sie nun; wollen Sie das Besserehören ?
Gchrimeräthtn. Kann ich einem Versprechen glauben?
Geheim erat h. Auch verspreche ich nichts; von Ihnen er-bitte ich ein Versprechen.
Gehcimeräthiu (ficht auf). Wie?
Gcheimeralh. Daß Sie mich zu dem Glücke zurückfllhren,das ich sonst in Ihrem Besitze genoß.
Geheimeräthin. Sonst? und nun nicht mehr? — (Seufzt.)Und nun nicht mehr!
Geheim erat h. Wir waren eine Zeit her einander nichtmehr das, was wir uns sonst waren. Aber —
Gehe im er St hi«. Vollenden Sie nicht. Für das, wasmir nun noch werden kann, für Mitleid, Bedauern — Mitleidfür Liebe! Nein, dafür hat mein volles, mächtiges Gefühl keinenSinn I
Geheimerath. Bringt das Gefühl Ihres hohen Welchesmich reuig und herzlich da zu Ihnen her, so könnten Sie das nichtachten? Auf Wahrheiten will ich das Heil unserer Zukunst grün-den, nicht auf den Rosenduft der Schwärmerei. Und nun sollteIhnen kränkelnde Blüthe lieber seyn, als gesunde Frucht?