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nicht, daß man um mich weint; lassen Sie mich offenherzigdavon reden.
Hofräthlu. Ir, liebes Kindl (Reicht ihr die Hand.) Undich danke Ihnen dafür. .
Ha in selb. Mit mäßigem Vermögen und vielem Frohsinnbin ich allein in der Welt. Ich habe keine Eltern, lieblose Ver-wandte, manche so genannte Anbeter, keinen Freund, den ick achte— ich bin allein. Aus Grundsatz habe ich mich gewöhnt, fastalles zu meiner Unterbaltung zu betreiben. Freundschaftlich hatIhre liebe Tochter mich ausgenommen. Den Geheimenrath er-freuen meine Talente, endlich scheine ich ihm interessant. Ich hoffedas wegzuscherzen. Julie mißversteht mich, und ist sehr unglücklich.Der Gcbeimerath scheint endlich eine ernsthaftere Neigung für michzu empfinden. — Ich fühle durchaus nichts für ihn: aber meinScherz vermehrt seinen Ungestüm statt ihn zu seiner Pflicht zurückzu führen. Da sehe ich mich nun aus einmal in einer Lage,worin ich durchaus das Gute will, und es nicht zu bewirken ver-stehe. Helfen Sie mir dazu — oder es ist um meinen gutenMutb auf lange, oder gar auf immer geschehen!
Hofrät hin. Liebes Kmd — ich umfasse Ihre Lage. Siehaben Sich nichts vorzuwerfen — als Unvorsichtigkeit.
Ha in selb. Mein Gott, nein I ich bin —
Hofräthiu. Für die Eitelkeit der Männer ist es —Haiufrld. Eben die ist mir so unbeschreiblich lächerlich —baß ihre kleinen und großen Künste niemals den mindesten Ein-druck auf mich gemacht haben. Die Unterhaltung mit diesenPuppen war mir ein Schachspiel, in dem ich ihnen, wenn sieeben den entscheidenden Stein gegen mich zu ziehen glaubten, mitherzlichem Vergnügen das — Matt l — entgegen rief, und danndiese listigen Gebieter betäubt stehen ließ, daß ste der Ohnmachtihrer Künstlichkeiten recht Nachdenken konnten.