188
opfern. Gott lenkt die Herzen wie Wasserbuche — bittet derHauptmann um meine Hand, so spreche ich: „Herr, Dein Willegeschehe." (Geht ab.)
Hofräthin. Ist es ihre Albernheit allein — ist es mehr —wer sagt mir —
Ächter Austritt.
Hofräthin. Hofrath und Ma m fell Ha in fr l d.
Hofrath. Scharmantes Kind, die da ist meine Frau —das ist Mamsell Hainfeld. Da» gute Kind wünscht Deine Be-kanntschaft.
Hainfcld. Schon längst —
Hofräthin. Mademoiselle —
Hofrath. Beide Th-ile haben di- Ehre, sich so wohl zusehen; der Unterthänigste liefert hier Stühle — cEr hat Stühle ge-s-tzt). Die Engel setzen Sich. (Er führt sie zu den Stühlen.) WollenSich gefälligst beiderseits nicht mit Complimenten ennuyiren. cSi-setzen sich.) Sie, mein Kind, können jetzt mit dem Fächer etwa»rauschen — Du — kannst die Hände reiben — jetzt beseht ein-ander von Kops bis zu Fuß — Sol nun ist der Einganggemacht.
Hainfkl-. Bester lernen wir uns kennen, wenn Sie un»jetzt etwas allein lasten wollten.
Hofrath. So? Das ist doch gegen meinen Plan. AlleinBefehle aus einem schönen Munde sind von jeher mein heiligstesGesetz gewesen. — Also — der Sklave verschwindet. (Seht ab.)