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Stahl. Sie haben Sich doch sehr konservirt. Das machtdie Ruhe des Gemüths. — Hat denn mein Bruder noch immerseine Liebschafkchen? — Ganz unter uns — mein Bruder ver-dient so eine Frau gar nicht. — Ich habe es ihm aber gesagt.Sie sind zu gut.
Ho fr all) in. Ich kann nicht dankbar genug gegen seineOffenheit sehn.
Stahl (sie lacht). Offenheit? — Die Männer sind Spitz-buben. (Sie lacht.) Mein Bruder ist ein Erzspitzbube.Hofräthlu. Liebe Schwägerin —
Stahl. Nichts — man muß alle Männer prostituiren —es ist heilsam. — Sie bekennen nur deßhalb alles, daß sie unsaufs neue bequem betrügen können.
Hosräthin. Nicht doch! Ihr Bruder ist so —
Stahl. Ich kenne ihn. Er ist wieder in neuen Stricken.Der Doktor Herbst war da — Pst, pst! — näher! — (Sie ziehtdie HoftSthiii zu sich.) Er war bei der Hainfeld.
Hofräthlu. Das hat er mir gesagt.
Stahl lauf die Brust deutend). Hier trägt sie es — Medaillon
— (Lacht) geschenkt — ächte Perlen — Wie toll ist er — verliebt
— consusl
Hofräthiu. Sie sind recht spaßhaft, liebe Schwester.Stahl. Wie manche Frau — ja, wahrhaftig. Nun kurzvon der Sache, mit dem Hauptmann bewundere ich Sie.Hofräthlu. Mit dem Hauptmann?
Stahl. Ja jal — tapfer defendirt habe ich schon.Hofräthlu. Defendirt?
Stahl. Ich begreife alles — die Welt gehl freilich nach demSchein. — Die Welt — (sie lacht) aber ich verstehe es.Hofräthiu. Wo habe ich —
Stahl. Stl Sie haben nur mit dem wackern Kapitän