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Hainscld. Geschwind thun Sie dazu.
Hosraih (ernsthaft). Ja, jal (feierUch) denn es ist nöthig.Setzen wir uns. (Die wollen stch setzen. Ehe Mamsell Hainfeld fitzt.)Mit Ihrer Erlaubniß — die Lette von Ihrem Medaillon ist vonder Schulter gefallen. (Er legt fie wieder hin ) So. (Er faßt ihrgutmüthig auf die Schulter. Alles dieß galant, und ohne irgend eineZudringlichkeit. Freundlich, höflich, jovialisch, aber durchaus ohne jede,auch die kleinste Hindeutung auf Sinnlichkeit der gröbern Art.) Soliebes Kind l (Er nimmt ihre Hand, und führt ste zum Stuhle.) Nunsetzen Sie Sich. (Sie setzen fich — er küßt Ihre Hand.) Nun wollenWir zusammen sprechen.
Hai Ilfeld. Sie find eia o glücklicher Mann, Herr Hofrath.
Hofrath. Ach ja, ja Gott Lob!
Hain seid. So glücklich verheirathet.
Hofrath (legt stch langsam auf die entgegengesetzte Lehne desStuhls, und sagt recht herzlich) : Gott weiß es, ich bin es I — Ja,und was ich sagen wollte — woher wissen Sie, daß ich glücklichverheirathet bin?
Hai «fei-. Jedermann sagt so viel Gutes von Ihrer FrauGemahlin —
Hosrath. Ja, da hat jedermann Recht! Meine Frau istviel mehr werth als ich
Hainscld. Sie find galant —
Hofrath. Der böse Feind will's manchmal so.
Haiufel - (lacht). Wie? mein Herr —
Hofrath. Lachen Sie nicht, ich bitte Sie um Gottes willen.
Hainscld. Ich lache sehr gern, mein Herr.
Hofrath (steht weg). Ihr Lachen übt euie solche Souveränitätüber ein Menschenkind aus — (Sieht her) Ein — ein recht —recht listiges Antlitz! - Davon habe ich Ihnen aber kein Wortsagen wollen.