Hosräthiu. Sie kennen Ihre Leute nicht genng.Gchklmerath. Mögen Sie ihnen nicht zu viel Zutrauen!
(Tr geht zum Hofrath hinein)
Hosräthiu (seufzt). Schlimmer — schlimmer als ich dachte IMath, liebe Julie! Muth!
Fünfter Austritt.
Hofräthin. Jakob. Hernach Tabritiu».
Jakob. Der Kaufmann Fabritius.^
Hosräthiu. Führe ihn herein!
Jakob. Gut, gut! (Geht ab.)
Hosräthiu (setzt Stühle).
Fabrlttus. Ich bin sehr erfreut, vielwertheste Frau Hof-räthin, daß ich die Ehre uud das Vergnügen habe, Sie wohlzu sehen.
Hosräthiu. Setzen Sie Sich, mein Herr, und entschuldigenSic meinen Mann, den eine Arbeit noch etwas aushält. SetzenSie Sich,
Fabritius. Nach Ihnen.
Hosräthiu. Ich bitte —
Fabrik!ns. Sie erlauben —
Hosräthiu (s-tzt sich).
Fabritius. Er arbeitet, der Herr Gemahl? Ja wirMenschen arbeiten alle, und ernähren uns damit; der eine so, derandere wiederum anders.
Hofräthin. Freilich.
Fabrttius. Wenn man nur sein bischen liebes Brod damitgewinnt, so ist es unserm Herrgott egal, was man arbeitet.