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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
120
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Fürst. Denn es ist eine Wirkung Ihres Verstandes, nichtIhre« Heriens.

Fürstin. Das war Hartl (Sie zittert.)

Fürst. Wahrl

Fürstin (Thränen und Schwäche mit Mühe verbergend). Daraufwar ich wohl nicht gefaßt!

Fürst (unwillkürlich). Sie zittern Sie entfärben SichHerr von Killen

v. Lülen (bringt einen Seffel).

Fürstin (weiset ihn zurück). Ich bin schwach aber Gottwird mich ja vor einer Ohnmacht bewahren. Sie würden michverlosten, und ich wäre verloren. Es war eine Zeit, wo Siemich wenn ich litt an Ihrem Busen ruhen ließen.

Fürst (schweigt).

Fürstin (weinend). Soll sie mir niemals wiederkehren?

Fürst (winkt äkülen, sich zu entfernen).

v. Lüben (geht ab).

Fürst. Ihre Herablassung thut mir weh aber

Fürstin. Nun mein Herz dankt Ihnen dasür

Fürst. Sie haben mich auf ein AeußersteS getrieben davonich nie wieder zurückkehren kann.

Fürstin. Dabei werden Sie nicht leiben nur ich. Umdeßwillen denn lasten Sie mich Ihre Verzeihung haben.

Fürst. Sie lieben nicht. Verhängniß l dasür können wirwohl beide nicht. Aber die Heuchelei einer guten Ehe kann ichnicht länger fortspielen.

Fürstin. Namentlich, verzeihen Sie mir meine Heftigkeitgegen Fräulein Valberg. Mein Stolz

Fürst (ausbrcchend). Der mein Haus freudenleer läßt