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Fürstin (sanfter). Nein, reden Sie — ich höre Sierecht gern.
Fr. l>. Valdcrg (mit Begeisterung). Ja — ich will reden IEs ist, als ob das ganze Land mir zuriefe: Rede! Es ist, alsob ein Strahl über uns leuchtete, und die Stimme eines gutenEngels riefe: — Gesegnet sey der Augenblick!
Fürstin (erschüttert). Er sey es!
Fr. v. Valbcrg. „Es ist keine Vertraulichkeit in dieserEhe," — habe ich oft unsre Mütter sagen hören. — „Dieliebe Fürstin geht ihrem Gemahl nicht genug entgegen — sie hältdas unter ihrer Würde, und ein Fürst, der viel arbeitet, wünschtsich eine Hausfrau: das ist sie nicht; sie ist streng gegen ihn undstolz" —
Fürstin. Mein Kind — Sie vergessen sehr viel —
Fr. v. halb erg. Wenn ich es nun nicht bin, die dassagt — denn wie könnte ich es wissen, als vom Hörensagen? —wenn nun der gute Geist des Landes durch mich spricht; wenndieser Augenblick sie zur Untersuchung brächte — dahin — auchbei Sich einen Fehler zu vermutheu; wenn er so das Glück einerfröhlichen Ehe herbeiführte — ach! — warum wollten Sie michzuriickweiseu? Seyn Sie nachgebend — ertragen Sie IhrenGemahl, wo er ertragen werden muß — wie Sie mich jetztertragen.
Fürstin. Er liebt mich nicht.
Fr. v. Vallicrg. Sie haben mich so ties herabgesetzt, undich bin so ganz an Sie hingezogen — wie, sollte der Fürst nichtAugenblicke haben, wo er Ihnen innig gut ist?
Fürstin. Ich bin nicht gemacht, das Spiel von Augemblicken zu seyn. Mein Herz — meine Tugend — das Haus, ausdem ich stamme —
Fr. ». tzallicrg, O daß ich um Sie lebte — ich würde