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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
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Fürst iu. Davon ist die Rede. Entweder war ich hart

oder gerecht. An Ihnen ist es, mir zu beweisen, daß ichhart war.

Fr. v. Valbcrg. Sehe ich nicht eben jetzt, daß Sie un-gewiß sind? Ja, gütige Fürstin, wahrlich, Sie sind ungewiß.Also haben Sie doch damals zu schnell gehandelt.

Fürstin (schweigt).

Fr. v. Valberg. Sie haben zu schnell gehandelt dasfühlen Ihre Durchlaucht jetzt ich sehe es.

Fürstin (unentschlossen). Fräulein

Fr. n. Valbcrg (wehmüthig). Und Sie haben uns so wehgeihan! mein guter Name hat so gelitten I Jetzt sind Siefreundlich und gut aber mein guter Name, der so hoch stand,ist doch ganz gesunken! Ihr liebes Auge erfreut mich abermeinen guten Namen gibt kein Sterblicher mit einem Lächelnwieder.

Fürstin (wirft sich in einen Sessel).

Fr. v. Valbcrg. Und doch bin ich Ihnen von ganzerSeele gut; denn was müßten Sie nicht gelitten haben, wenn es

- und da Sie nun glaubten, es wäre so haben Siealles gelitten! Aber behüte mich, du guter Gott, daß ich diesergeliebten Frau je eine Thräue koste!

Fürstin (steht schnell auf). Geliebt! Wer liebt mich?

Fr. v. Valbcrg (mit Feuer). Jedermann.

Fürstin (gerührt). Nur Er nicht!

Fr. u. Valbcrg. Alle Mütter zeigen unsre gute Fürstinihren Töchtern, als Beispiel der Einsamkeit und Tugend!Nur

Fürstin (heftig). Nur Wie? Nur

Fr. v. valb erg. Ach Ihre Durchlaucht erschreckenmich