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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Sie lieben. Die Sie umgeben, wollen nur gewinnen.Das würde ich nicht ick würde Sie so bitten so ungestüm bis Sie solche Augenblicke dem Fürsten so reich belohnten alsglückliche Jahre.

Fürstin. Und der Erfolg?

Fr. v. llaldcrg. Diese Augenblicke würden den Fürstenglücklich machen sie würden öfter wiederkehren; aus Tagenwürden Jahre. Ein guter Fürst, eine liebe Frau lebten frohund glücklich. Das Land, das nur verehrt folgte mitLiebe, Segen und Beispiel dieser bürgerlichen Fürstenehe

Fürstin (außer sich). Ein Traum ein Traum I So ofthat er mich getäuscht, so oft habe ich mich darnach gesehnt, geseufzt,gelobt, gebetet! Umsonst er sieht meine Thränen nicht, erkennt mein Herz nicht er weiß nicht, daß. während ich meineWürde erhalte mein Herz zerrissen ist! Umsonst ich binunglücklich! Das Land wird mich verdammen. Mit Widerwillenwird man an dem Grabe der stolzen Fürstin vorübergehen diedoch so elend war! (Sie setzt sich erschöpft.)

Fr. n. Valb erg. Jetzt falle ich Ihnen zu Füßen. SehenSie das Land, dem Sie Mutter werden sollen, in mir unschul-digem Mädchen die Hände zu Sich erheben. Lassen Sie Sicherbitten geben Sie nach von Ihrer Fürstenwürde, sehn SieFrau verbergen Sie keine Gefühle. Ich stehe nicht auf,bis Sie mir die Hand darauf reichen, daß eine Wahrheit inmeinen Worten ist, die Sie betrübt und doch beruhigt hat;daß Sie Muih haben, glücklich zu machen und glücklich zu sehn.Fürstin der Augenblick ist da er kommt nicht wieder.Reichen Sie mir Ihre Hand.