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Sie lieben. Die Sie umgeben, wollen nur gewinnen.—Das würde ich nicht — ick würde Sie so bitten — so ungestüm— bis Sie solche Augenblicke dem Fürsten so reich belohnten alsglückliche Jahre.
Fürstin. Und der Erfolg?
Fr. v. llaldcrg. Diese Augenblicke würden den Fürstenglücklich machen — sie würden öfter wiederkehren; aus Tagenwürden Jahre. Ein guter Fürst, eine liebe Frau lebten frohund glücklich. Das Land, das nur verehrt — folgte mitLiebe, Segen und Beispiel dieser bürgerlichen Fürstenehe —
Fürstin (außer sich). Ein Traum — ein Traum I So ofthat er mich getäuscht, so oft habe ich mich darnach gesehnt, geseufzt,gelobt, gebetet! Umsonst — er sieht meine Thränen nicht, erkennt mein Herz nicht — er weiß nicht, daß. während ich meineWürde erhalte — mein Herz zerrissen ist! Umsonst — ich binunglücklich! Das Land wird mich verdammen. Mit Widerwillenwird man an dem Grabe der stolzen Fürstin vorübergehen — diedoch so elend war! (Sie setzt sich erschöpft.)
Fr. n. Valb erg. Jetzt falle ich Ihnen zu Füßen. SehenSie das Land, dem Sie Mutter werden sollen, in mir unschul-digem Mädchen die Hände zu Sich erheben. — Lassen Sie Sicherbitten — geben Sie nach von Ihrer Fürstenwürde, sehn SieFrau — verbergen Sie keine Gefühle. — Ich stehe nicht auf,bis Sie mir die Hand darauf reichen, daß eine Wahrheit inmeinen Worten ist, die Sie betrübt — und doch beruhigt hat;daß Sie Muih haben, glücklich zu machen und glücklich zu sehn.Fürstin — der Augenblick ist da — er kommt nicht wieder. —Reichen Sie mir Ihre Hand.