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Fr. v. Dalberg. Um Jhrentwillen. Wenn es der Fürstübel nihmen sollte — das könnte ja manches verschlimmern.
Fürstin (kürzt. Das ist meine Sache. (Nach clncr Pause.)Hm! Sie find ja trefflich von der Lage der Dinge unter-richtet.
Fr. v. Dalberg. Seit heute — und mehr als ich es seynmöchte. Alles was ich erfahren habe, geht mir zu Herzen, dennich liebe Sie, gnädigste Frau l
Fürstin. Sie lieben mich? — Sehr neu I
Fr. v. Valbcrg. Liegt es denn nicht so ganz in allem,was ich thue und sage? Ach es ist doch so wahr! Es ist sowahr!
Fürstin. Sie lieben mich — weil ich Ihren Bruderbefreit habe. — Sie lieben, weil Sie vorher gefürchtethaben.
Fr. v. Dalberg. Gefürchtet? — O nein, ich habe nichtsgefürchtet. Bange ward mir es hier im Schloß, weil niemandvom Herzen weg mit mir spricht. — Aber mit Ihnen kann ichreden was ich denke — und nun ist mir wieder wohl.
Fürstin. Können Sie das? Wollen Sie es auch?
Fr. v. Dalberg. O ja.
Fürstin. Sehen Sie mir ins Auge —
Fr. v. Dalberg. Ich thue es gern — es ist so viel Gütedarin. (Sie seufzt.) Nur —
Fürstin. Was?
Fr. v. Dalberg. Darf ich reden, was ich denke?
Fürstin. Was Sie denken.
Fr. v Dalberg. Ich begreife es nicht — wie hat eineSeele, die so gut aus diesem Auge blickt, so hart gegen uns sehnkönnen?