die mir die Thränen in die Augen bringt. — (Sie ficht auf dieHand.) O — verzei — — nein — warum wollte ich das sagen?Es muß Ihnen Freude machen, daß die Thräne eines gutenHerzens da auf Ihre Hand gefallen ist. Ach wie liebe ich Sie,theuerste Fürstin! Ihr Auge ist gut und freundlich - es erlaubtmir alles das zu sagen — und auf Ihrer Stirne ist etwas ver-breitet, das mir Ehrfurcht einflößt, wie ein schützendes gnädigesWesen I
Für fl in (ficht sie an — dann di» Hofjunker, zuletzt denkt sie einenAugenblick nach, und sagt dann rasch): Ich Will mit ihr allein seyn.Llary (geht ab).
II. üülcn (verbeugt sich).
Fürstin. Sagen Sie dem Fürsten, er möge sich Freundewählen, die in einer Verlegenheit besser bestehen als Sie.v. Aülrn. Mein Unstern will —
Fürstin. Freilich, es war keiner der gut gewählten Augen-blicke, der, in welchem ich Sie hier getroffen habe,v. Lülen. Ich darf beisteuern —
Fürstin. Sie überheben mich Bitterkeiten zu sagen, wennSie gehen.
v. Lülen (geht ab).
Fr. v. Val derg (schnell). Ach! (Sie geht einen Schritt.)Fürstin. Was wollen Sie?
Fr. v. Valberg. Ich denke —
Fürstin. Nun?
Fr. v. Valb erg. Herr von Küken ist der Freund desFürsten —
Fürstin. Leider —
Fr. v. Valbrrg. Sie haben ihm harte Dinge gesagt —Fürstin. Beunruhigt Sie das?