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Fürstin. Es wird sich finden. — Aber Sie hatten demFräulein ja von ihrem Bruder zu jagen —
i>. Lülcn. Nicht eigentlich von ihrem Bruder — sondern —Fürstin (bitter). Sondern, von — Hm l — ich — glaubeIhnen das.
v. Lülcn. Ueber ihren Bruder. Ich wollte ihr nämlichrathen, unsre gnädigste Fürstin zu besänftigen, und so des BrudersSchicksal zu mildern.
Fürstin. So? Haha l Nun — das ist ja ungemein gut-müthig.
v. Lüien. Euer Durchlaucht setzen doch kein Mißtrauen inmeine Zusicherung? —
Fürstin. Wie, wenn ich da« dennoch thäte?v. üülc n. So bin ich trostlos über mein Schicksal, das mirdie Ungnade znzieht, zu mißfallen und —
Fürstin. Es ist genug, mein Herr. Ich will mich buch-stäblich an Ihre Worte halten. Sie wünschen also, daß ich meinenUnwillen gegen Herrn von Balberg zurücknähme?
v. üülc n. Das wünsche ich so aufrichtig, als —
Fürstin. Vorhin haben Sie cs auf keine Weise blickenlasten, daß mein Unwille Ihnen Kummer machte.
v. Lülrn. Wie der Herr von Balberg auch vorhin sich be-tragen hat, mußte der gerechte Zorn mich entflammen.
Fürstin. Gut, mein Herr — ich erhöre jetzt Ihren Wunsch.Sagen Sie cs dem Fürsten, daß ich es zufrieden bin, wenn Herrvon Balberg sogleich frei wird.
Fr. v, Valbcrg- Nun laste ich mir die Hand nicht nehmen,die meinem Bruder Gutes thut l (Sie küßt ihre Hand) Dieliebe Hand! — (Sie küßt sie wieder.) Ach gnädige Fürstin, ichthue das recht aus gutem Herzen und mit einer Verehrung —