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Fürstin. Hm! (Pause) Welche Unterhaltung haben Siemit dem Herrn, Fräulein I
Fr. v. Valdcrg. Ihre Durchlaucht »erstatten es ja wohl,daß Herr von Külen fortfährt —
Fürstin. Ich erlaube es — Sie fahren fort —v. külen. Es war — nicht — so bedeutend —
Fr. v. VaUicrg. Doch, Herr von Külen. — Sie wolltenin meines Bruders Namen mit mir reden, das ist mir sehr be-deutend. Er leidet um mich — er bekümmert mich — meinHerz bedarf es so sehr, von ihm etwas zu wissen!
Fürstin. So reden Sie denn — nud beruhigen dasFräulein.
v, külen. Beruhigen? — Das — das können nur IhreDurchlaucht —
Fr. v. valb erg. Können Sie es? O so werden Sie esauch. Sie sehen so gut aus, Sie lasten gewiß keinen Menschenleiden. Wie könnten Sie Menschen quälen? und Menschen, dieIhnen so gar nichts zuwider gethan habeulFürstin. So gar nichts zuwider —v. külen. ES kostet Ihre Durchlaucht nur ein Wort, so istHerr von Valberg frei.
Fr. v. Valberg. O sprechen Sie das Wort, geliebteFürstin! — Mein Bruder hat die Seele gebildet, die ihn jetzt sobetrübt — nehmen Sie diese Leiden von ihm! Ihr Herz hatschon ja gesagt — lasten Sie das Wort über Ihre schönen Lippengehen, und Sie sehen ein gutes Mädchen recht herzlich weinen —aus Liebe für Sie — aus Dankbarkeit! Ich würbe mich hin zuIhren Füßen werfen — aber das wollen Sie nicht. Sie sehen,daß mein Herz gebeugt ist — mehr kann ich nicht sagen und thun Iv. külen. Soll ich dem gnädigsten Herrn —